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	<title>News &#8211; Der Niedergermanische Limes</title>
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		<title>UNESCO-Welterbetag 2026</title>
		<link>https://der-niedergermanische-limes.de/news/unesco-welterbetag-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nschimerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 10:01:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 07.06.2026 findet der UNESCO-Welterbetag statt. Zahlreiche Teilstätten des Niedergermanischen Limes haben dies zum Anlass genommen, ein buntes Veranstaltungsprogramm anzubieten. &#160; Weitere Informationen finden Sie auf der Website des UNESCO-Welterbetags.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 07.06.2026 findet der UNESCO-Welterbetag statt. Zahlreiche Teilstätten des Niedergermanischen Limes haben dies zum Anlass genommen, ein buntes Veranstaltungsprogramm anzubieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auf der <a href="https://www.unesco-welterbetag.de/welterbestaetten/grenzen-des-romischen-reiches-niedergermanischer-limes#veranstaltung-das-welterbe-entdecken">Website des UNESCO-Welterbetags</a>.</p>
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		<title>Landesgartenschau 2026</title>
		<link>https://der-niedergermanische-limes.de/news/landesgartenschau-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nschimerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 21:02:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Limes erleben]]></category>
		<category><![CDATA[Slider Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Salve im Römergarten: Eine Zeitreise für die Sinne Ab dem 16. April 2026 auf der Landesgartenschau Neuss Wussten Sie, dass der Apfel, die Kirsche und sogar die Rose erst durch die Römer den Weg in unsere Gärten fanden? Als die römischen Legionen vor 2.000 Jahren das Rheinland besiedelten, brachten sie nicht nur ihre Kultur, sondern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Salve im Römergarten: Eine Zeitreise für die Sinne</h2>



<p><strong>Ab dem 16. April 2026 auf der Landesgartenschau Neuss</strong> Wussten Sie, dass der Apfel, die Kirsche und sogar die Rose erst durch die Römer den Weg in unsere Gärten fanden? Als die römischen Legionen vor 2.000 Jahren das Rheinland besiedelten, brachten sie nicht nur ihre Kultur, sondern auch ein unglaubliches botanisches Wissen und eine Vielzahl mediterraner Pflanzen mit.</p>



<p><span id="more-705"></span></p>





<p>Im <a href="https://www.landesgartenschau-neuss.de/neuss-gartenschau/erlebnisse/roemer-und-unesco-weltkulturerbe-limes"><strong>Römergarten der LAGA 2026</strong> </a>lassen wir diese antike Pracht wieder aufleben. Wandeln Sie auf römischen Pfaden durch einen prachtvollen Innenhof, der einer historischen Stadtvilla (<em>Villa Urbana</em>) nachempfunden ist. Umgeben von einem klassischen Säulengang (Peristyl) und dem sanften Plätschern eines Brunnens, verschmelzen hier Architektur und lebendige Natur zu einem Ort der Muße. Was Sie erwartet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vier Gärten in einem:</strong> Erkunden Sie die Vielfalt antiker Gartenkunst – vom duftenden <strong>Küchen- und Kräutergarten</strong> über den ertragreichen <strong>Obstgarten</strong> bis hin zum streng formalen <strong>Ziergarten</strong>. Ein mystischer <strong>Heiliger Hain</strong> lädt zur stillen Einkehr ein.</li>



<li><strong>Geschichte zum Anfassen:</strong> Alle gezeigten Pflanzen – von Koriander und Fenchel bis hin zu Walnuss und Pfirsich – sind archäobotanisch für das römische Rheinland nachgewiesen.</li>



<li><strong>Spielspaß für kleine und große Römer:</strong> Während der Garten zum Entspannen im Schatten der Weinreben einlädt, können große und kleine Spielkinder auf dem antiken Spielplatz Würfel-, Mühle- und Nuss-Spiele ausprobieren &#8211; auch die stammen aus der Römerzeit!</li>



<li><strong>Ein Geschenk zum Welterbe:</strong> Der Garten feiert das 5-jährige Jubiläum des Niedergermanischen Limes als UNESCO-Welterbe und zeigt eindrucksvoll, wie sehr die römische Kulinarik und Flora unsere heutige Welt noch immer prägen.</li>
</ul>



<p><strong>Kommen Sie vorbei und genießen Sie die „Römischen Gartenfreuden“. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen Geschichte lebendig werden zu lassen!</strong></p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<p><em>Ein Gemeinschaftsprojekt des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland, des Clemens Sels Museums Neuss und der Universität zu Köln.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Welterbe-Informationszentrum</title>
		<link>https://der-niedergermanische-limes.de/news/welterbe-informationszentrum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nschimerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 09:08:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Slider Startseite]]></category>
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					<description><![CDATA[Rot, rechteckig, gläsern und rundum informativ: Das neue Welterbe-Informationszentrum zum Niedergermanischen Limes ist eröffnet. Was ist der Niedergermanische Limes überhaupt? Was macht seine einzelnen Bestandteile und das Welterbe als Ganzes aus? Die Antworten darauf und noch viel mehr gibt das neue Infozentrum mit anschaulichen und interaktiven Elementen. Über Medienstationen kann Wissenswertes rund um den Niedergermanischen Limes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rot, rechteckig, gläsern und rundum informativ:</strong> Das neue Welterbe-Informationszentrum zum Niedergermanischen Limes ist eröffnet.</p>
<p>Was ist der Niedergermanische Limes überhaupt? Was macht seine einzelnen Bestandteile und das Welterbe als Ganzes aus? Die Antworten darauf und noch viel mehr gibt das neue Infozentrum mit anschaulichen und interaktiven Elementen.</p>
<p>Über Medienstationen kann Wissenswertes rund um den Niedergermanischen Limes abgerufen werden. Eine riesige Karte verdeutlicht darüber hinaus die Dimensionen der Welterbestätte. Auch von außen können Informationen per Handy über einen QR-Code abgerufen werden. Das Informationszentrum ist ein gläserner Quader, der den Menschen niederschwellig das UNESCO-Welterbe näherbringen soll und das möglichst barrierefrei: Die Texte sind auf Deutsch, Englisch, Niederländisch und in Leichter Sprache. Eine Rampe ermöglicht einen ebenerdigen Zugang. Zusätzlich liegen einzelne Texte der Infos an den Wänden zum in die Hand nehmen aus. Über einen Monitor können digitale Infos auch von außen mit dem eigenen Handy aufgerufen werden.</p>
<p>Das Informationszentrum ist <strong>Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr </strong>für alle Interessierten geöffnet und kann <strong>bis 11. Oktober 2026</strong> auf der <strong>Landesgartenschau in Neuss</strong> besucht werden, bevor es dann die Reise durch die beteiligten Gemeinden, Städte und Kreise antritt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Limesfest – Roms Legionen am Rhein</title>
		<link>https://der-niedergermanische-limes.de/news/limesfest-roms-legionen-am-rhein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nschimerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 10:00:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[LVR-Archäologischer Park Xanten mit Römermuseum 13. und 14. Juni 2026, 10–18 Uhr &#160; Endlich ist es so weit. Die Römer kommen in großem Aufgebot zurück nach Xanten! Anlässlich von 5 Jahren UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes feiert der LVR-Archäologische Park Xanten am 13. und 14. Juni 2026 ein großes Limesfest. Seid dabei, wenn mehr als 400 Händler, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>LVR-Archäologischer Park Xanten mit Römermuseum<br />
13. und 14. Juni 2026, 10–18 Uhr</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Endlich ist es so weit. Die Römer kommen in großem Aufgebot zurück nach Xanten! Anlässlich von 5 Jahren UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes feiert der LVR-Archäologische Park Xanten am 13. und 14. Juni 2026 ein großes Limesfest. Seid dabei, wenn mehr als 400 Händler, Handwerker, Reiter und Legionäre zwischen Handwerkerhäusern und Limes-Pavillon die Fülle des römischen Lebens vorführen.</p>
<p>Die Aktionen reichen von Schießübungen der Legionäre mit großen Katapulten und Reiterspielen bis zu Handwerksvorführungen wie Schmieden und Töpfern. Für Kinder wird das Limesfest durch zahlreiche kostenlose Mitmach-Aktionen zu einem unvergesslichen Erlebnis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der <a href="https://apx.lvr.de/de/veranstaltungen/limesfest/limesfest.html">Ticket-Vorverkauf</a> hat begonnen!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Römertour am Totensonntag in Wesel-Flüren</title>
		<link>https://der-niedergermanische-limes.de/news/roemertour-am-totensonntag-23-11-2025-in-wesel-flueren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nschimerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 11:55:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Gedenken an die Toten war auch den Römern wichtig. An vielen Orten, nicht nur am Niedergermanischen Limes, hinterließen sie ihre Spuren in Form von Grabsteinen und -denkmälern. In der Landschaft verteilt sind heute aber auch noch ganz andere Hinterlassenschaften dieser für das Rheinland prägenden Epoche wahrnehmbar: sog. Übungslager. Römische Legionäre hatten sie bei Manövern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gedenken an die Toten war auch den Römern wichtig. An vielen Orten, nicht nur am Niedergermanischen Limes, hinterließen sie ihre Spuren in Form von Grabsteinen und -denkmälern.</p>
<p>In der Landschaft verteilt sind heute aber auch noch ganz andere Hinterlassenschaften dieser für das Rheinland prägenden Epoche wahrnehmbar: sog. Übungslager. Römische Legionäre hatten sie bei Manövern zu Übungszwecken angelegt. Wenn auch nur für eine kurze Zeit genutzt, haben sich Übungslager teilweise bis heute erhalten. So beispielsweise auf dem rechten Rheinufer in Wesel-Flüren.</p>
<p>Seit 2021 werden die Spuren dort als Teil der UNESCO-Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches – Niedergermanischer Limes“ geführt. Eine besondere Tour zu den Landschaftsveränderungen während dieser Epoche in der Region findet am 23.11.2025 in Wesel-Flüren statt. Als ausgebildete Limes-Cicerona und Natur- und Landschaftsguide führt Trientke Hieronimus im Auftrag der Stadt Wesel zu den hiesigen Spuren der Römer.  Die Führung ist kostenlos, eine Voranmeldung nicht notwendig.</p>
<p>Treffpunkt ist die Informationsstation am Flürener Weg (Nähe Sportplatz Waldstraße 1, in 46487 Wesel), los geht’s um 11.15 Uhr. Dauer ca. 1,5 Std. Festes Schuhwerk und Witterungsschutz wird empfohlen, die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Bei ungünstigen Wetterbedingungen findet die Führung nicht statt.</p>
<p>Kurzfristige Informationen dazu dann unter <a href="http://www.wesel.de/kultur-freizeit/Historische-orte">www.wesel.de/kultur-freizeit/Historische-orte</a>.</p>
<p>Wer Lust hat, kann individuell nach der Führung noch die Wandertour (ca. 7km) am Rundweg „Landschaftserlebnis Römerzeit“ anschließen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Limes-Cicerones jetzt auch am Niedergermanischen Limes unterwegs</title>
		<link>https://der-niedergermanische-limes.de/news/limes-cicerones-jetzt-auch-am-niedergermanischen-limes-unterwegs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nschimerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 11:34:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zertifikatskurs am UNESCO-Welterbe für die Gästeführer*innen erfolgreich abgeschlossen Unter dem Dach der Deutschen Limeskommission (DLK) wurde 2024 und 2025 vom LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland (LVR-ABR) in enger Zusammenarbeit mit Partner*innen erstmals ein Zertifikatskurs für die Ausbildung von Limes-Cicerones am UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Niedergermanischer Limes“ durchgeführt. Als „Limes-Cicerone/a der Deutschen Limeskommission“ – [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Zertifikatskurs am UNESCO-Welterbe für die Gästeführer*innen erfolgreich abgeschlossen</h3>
<p>Unter dem Dach der Deutschen Limeskommission (DLK) wurde 2024 und 2025 vom LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland (LVR-ABR) in enger Zusammenarbeit mit Partner*innen erstmals ein Zertifikatskurs für die Ausbildung von Limes-Cicerones am UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Niedergermanischer Limes“ durchgeführt. Als „Limes-Cicerone/a der Deutschen Limeskommission“ – ein markenrechtlich geschützter Titel – werden qualifizierte Gästeführer*innen bezeichnet, die das Welterbe Limes in Deutschland kompetent und fundiert vermitteln.<br />
Während an der Welterbestätte des Obergermanisch-Raetischen Limes bereits seit Längerem Cicerones im Einsatz sind, wurden nun auch am Niedergermanischen Limes entsprechende Personen ausgebildet. Die Ausbildung vermittelte ein breites Themenspektrum: römische Geschichte, die Grenzen des Römischen Reiches, römisches Militär, Kenntnisse der Bodendenkmäler, Didaktik und Vermittlungstechniken sowie Hintergrundwissen zur UNESCO und der Idee des UNESCO-Welterbes. Neben theoretischen Lehrveranstaltungen standen praxisnahe Exkursionen zu wichtigen Fundstellen und Bodendenkmälern am Niedergermanischen Limes auf dem Programm, darunter Bedburg-Hau, Dormagen, Haus Bürgel und Xanten.<br />
Der Begriff Cicerone bezeichnet laut Duden sowohl einen besonders kundigen Fremdenführer als auch ein Reiseführerbuch. Die neue Ausbildung verfolgt das Ziel Besucher*innen des Niedergermanischen Limes nicht nur sachkundig zu begleiten, sondern auch die Idee des UNESCO-Welterbes nachhaltig zu vermitteln. Die DLK hat dafür einen einheitlichen Rahmen für die qualifizierte Ausbildung geschaffen und Inhalte sowie Anforderungen in einer eigenen Ausbildungs- und Prüfungsordnung festgelegt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-665 aligncenter" src="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2025/11/Foto_01_Limes_Cicerones-300x200.jpg" alt="Die frischgebackenen Limes-Cicerones mit ihren Zertifikaten. Rechts im Bild: Dr. Erich Claßen" width="300" height="200" srcset="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2025/11/Foto_01_Limes_Cicerones-300x200.jpg 300w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2025/11/Foto_01_Limes_Cicerones-1024x683.jpg 1024w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2025/11/Foto_01_Limes_Cicerones-768x512.jpg 768w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2025/11/Foto_01_Limes_Cicerones-1536x1024.jpg 1536w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2025/11/Foto_01_Limes_Cicerones-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h3>Hohe Anforderungen und erfolgreiche Absolvent*innen</h3>
<p>Die 25 Teilnehmenden stellten sich hohen Anforderungen: Das erworbene Wissen musste in schriftlichen und mündlichen Prüfungen sowie in praxisnahen Führungsproben am Bodendenkmal nachgewiesen werden. Die Prüfungen wurden vom LVR-ABR und Partner*innen am Welterbe abgenommen.<br />
Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung sind die neuen Limes-Cicerones dazu aufgerufen, ihr Wissen kontinuierlich durch regelmäßige Fortbildungen zu vertiefen, um die Zertifizierung aufrechtzuerhalten. Sie werden künftig Interessierten die Bodendenkmäler des Welterbes Niedergermanischer Limes näherbringen und deren Bedeutung anschaulich vermitteln. Führungen sind bereits buchbar, unter anderem zum Legionslager Bonn bei der Bonn Information. Einen Einblick in die Arbeit der Limes-Cicerones in Köln bietet das MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln im MiQua:forum am 6. November 2025 (Rotes Haus, Alter Markt 31, 50667 Köln).<br />
Rhein als Grenze des Römischen Reiches<br />
Der Niedergermanische Limes markierte rund 450 Jahre lang die Grenze des Römischen Reiches entlang des Rheins. Zahlreiche Fundplätze bezeugen seine Bedeutung von der Frühzeit bis in die Spätantike. 2021 wurde er mit 44 Fundorten in den Niederlanden, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz als UNESCO-Welterbe anerkannt. In NRW betreut der Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit seinem Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland 24 Fundplätze, schützt und entwickelt sie und macht ihre Geschichte gemeinsam mit den Kommunen für die Öffentlichkeit erfahrbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UNESCO-Welterbetag 2025 auf Haus Bürgel</title>
		<link>https://der-niedergermanische-limes.de/news/tag-der-offenen-grabung-in-haus-buergel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jschubert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 11:31:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Limes]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland]]></category>
		<category><![CDATA[Römer]]></category>
		<category><![CDATA[Spätantike]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der offenen Tür]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Welterbetag]]></category>
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					<description><![CDATA[Tag der offenen Grabung am UNESCO-Welterbetag (01.06.2025, 10-18 Uhr) Am Sonntag, den 01.06.2025, feiert die UNESCO den 20. Welterbetag unter dem Motto &#8222;Vermitteln, verbinden, begeistern.&#8220; Aus diesem Anlass lädt das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege zum Tag der offenen Grabung in Haus Bürgel ein. Was ist &#8222;Dark Earth&#8220;? Und warum wird in Haus Bürgel gegraben? Lassen Sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Tag der offenen Grabung am UNESCO-Welterbetag (01.06.2025, 10-18 Uhr)</h1>
<p>Am Sonntag, den 01.06.2025, feiert die UNESCO den 20. Welterbetag unter dem Motto &#8222;Vermitteln, verbinden, begeistern.&#8220; Aus diesem Anlass lädt das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege zum Tag der offenen Grabung in Haus Bürgel ein.</p>
<p>Was ist &#8222;Dark Earth&#8220;? Und warum wird in Haus Bürgel gegraben? Lassen Sie sich von Expert*innen vor Ort einen Einblick in die Archäologie dieses spannenden Fundplatzes aus römischer Zeit geben. Mit zwei kleinen Ausgrabungsschnitten wollen die Archäolog*innen des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland mehr über die römische Befestigung und die Geschichte von Haus Bürgel herausfinden.</p>
<p>Das <a href="https://hausbuergel.de/">Haus Bürgel</a> in Monheim am Rhein befindet sich in den Mauern eines römischen Kastells aus der Spätantike. Mit seinem noch erhaltenen originalen Mauerwerk aus römischer Zeit ist Haus Bürgel ein einzigartiger Fundplatz. Aus diesem Grund ist der Ort Teil der länderübergreifenden UNESCO-Welterbestätte &#8222;Grenzen des Römischen Reiches &#8211; Niedergermanischer Limes&#8220;.</p>
<p>Keine Anmeldung nötig.</p>
<p>Adresse:<br />
Haus Bürgel<br />
40789 Monheim am Rhein</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Sie auch auf folgende Angebote an weiteren Standorten der UNESCO-Welterbestätte &#8222;Grenzen des Römischen Reiches &#8211; Niedergermanischer Limes&#8220; aufmerksam zu machen:</p>
<h3></h3>
<h3>LVR-Archäologischer Park Xanten</h3>
<h4><strong>Welterbe-Rucksack</strong></h4>
<p>Mit dem Welterbe-Rucksack können die Besucher*innen den LVR-Archäologischen Park Xanten auf eigene Faust erkunden. Ob alleine, in der Gruppe oder als Familienerlebnis: Mit dem Rucksack und einer guten Portion Neugier ausgestattet lässt sich das Leben am Rande des Römischen Reichs auf ganz besondere Weise entdecken.</p>
<p>Der Welterbe-Rucksack kann zwischen 11 und 17 Uhr an der römischen Herberge abgeholt werden.</p>
<h4><strong>Auf dem Marsch und im Zelt</strong></h4>
<p>In ihrer originalgetreu rekonstruierten Ausrüstung marschieren die Akteure der 19. Legion am gesamten Wochenende dreimal täglich auf dem Aktionsfeld am Amphitheater auf. Neben ihren Taktiken präsentieren sie auch römisches Handwerk und laden in das Legionslager ein. Zuschauen und Fragen stellen ist herzlich erwünscht.</p>
<h4><strong>Offene Familienführung</strong></h4>
<p>Warum ist der Niedergermanische Limes und damit die Colonia Ulpia Traiana eigentlich UNESCO-Welterbestätte? Was macht diese Nasse Grenze besonders und wie wird sie geschützt? Die Familienführung im Limespavillon folgt den Spuren der Römer vor 2000 Jahren und geht der Bedeutung der römischen Grenze auf den Grund.</p>
<p>Die offene Führung für Familien mit Kindern ab 6 Jahren beginnt um 12 Uhr und dauert 60 Minuten.</p>
<h4><strong>Offene Führung in deutscher Gebärdensprache</strong></h4>
<p>Zahlreiche Militärlager und Tausende römischer Soldaten bezeugen die Anstrengungen des Römischen Reiches zur Sicherung seiner Grenzen. Die Führung im Limespavillon geht den geschichtsträchtigen Orten am unteren Niederrhein, dem Alltagsleben der Legionäre und dem zivilen Leben dies- und jenseits des Rheins auf den Grund.</p>
<p>Die offene Führung in Deutscher Gebärdensprache beginnt um 14:30 Uhr und dauert 60 Minuten.</p>
<h3></h3>
<h3>Stadt Xanten</h3>
<p>Die Stadt Xanten lädt zu einer kostenlosen Führung über das Areal des römischen Militärlagers Vetera castra in Xanten-Birten ein, das zu den bedeutendsten archäologischen Stätten am Niedergermanischen Limes gehört. Bei dieser Gelegenheit stellt sich die Xantener Gästebegleiterin Uschi Grote als frisch zertifizierte Limes-Cicerona vor und erzählt anschaulich und mit viel Hintergrundwissen von den Geschehnissen in der Römerzeit am sogenannten „nassen Limes“ Limes.</p>
<p>Vertieft hat die Archäologin und Historikerin ihr Wissen in den letzten Monaten im Rahmen eines Zertifikatskurses der Deutschen Limes-Kommission für angehende Limes-Cicerones, die es an allen deutschen Limes-Abschnitten gibt, um interessierten Besuchern die Spuren des römischen Welterbes zu vermitteln.</p>
<p>Im Rahmen der zweistündigen Führung über den Fürstenberg vermittelt sie Einblicke in die Entwicklungsgeschichte eines römischen Legionsstandortes im 1. Jh. n. Chr., wie es sie an keiner anderen Stelle gibt &#8211; von den ersten Marschlagern bis zum größten Standlager des Römischen Reiches. Es gibt überraschende neue Erkenntnisse über das Ausmaß und die Ausstattung der zivilen Siedlung, über die Versorgung der vielen tausend Menschen und das Alltagsleben von Soldaten, Familien und Handwerkern. Aber was machte den Fürstenberg für die Römer so attraktiv und warum war alles nur von kurzer Dauer?</p>
<p>Die Limes-Cicerona hat Antworten auf diese und viele andere spannende Fragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ort und Zeit: Parkplatz St. Viktor Kirche in Xanten-Birten, 14.30 bis 16.30 Uhr</p>
<h3></h3>
<h3><strong>MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln</strong></h3>
<h4><strong>Welterbestätten Praetorium und Kölner Dom</strong></h4>
<p>Thomas Otten (MiQua), Sebastian Ristow (MiQua) und Ruth Stinnesbeck (Dombauhütte Köln/Domgrabung) informieren am frühchristlichen Taufbecken der Kölner Domgrabung zu den beiden UNESCO-Welterbestätten Praetorium und Kölner Dom. Wie bereits im vergangenen Jahr, werden am Sonntag, 1. Juni 2025, von 11–16 Uhr, das MiQua und die Domgrabung wieder gemeinsam den UNESCO-Welterbetag begehen. Im modern gestalteten Vorraum des frühchristlichen Baptisteriums werden die Welterbestätten Kölner Dom und das römische Praetorium als Teil des Niedergermanischen Limes präsentiert. Über Rekonstruktionen und Filme können Interessierte und Neugierige in das römische Köln eintauchen, an geführten Touren teilnehmen und sich umfassend über Kölns prominente Welterbestätten, aber ebenso über den aktuellen Stand des Museumsprojekts MiQua informieren.</p>
<p>Ort und Zeit: Köln, Baptisterium, 11 &#8211; 16 Uhr</p>
<h4><strong>Führungen zu den Welterbestätten Praetorium und Kölner Dom</strong></h4>
<p>Thomas Otten und Sebastian Ristow vom MiQua-Team führen vom Welterbe Kölner Dom zum Welterbe Praetorium und dem im Bau befindlichen MiQua. Die Führungen zum MiQua starten um 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr am Baptisterium (unterhalb des Domchores). Die Führungen sind kostenfrei und auf 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist erwünscht unter  miqua@lvr.de oder 0221 809-7156.</p>
<p>Ort und Zeit: Köln, Baptisterium, 12–13:15 Uhr, 14:00–15:15 Uhr &amp; um 16:00–17:15 Uhr</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Römer-Entdeckerbuch: Der Niedergermanische Limes im Rheinland</title>
		<link>https://der-niedergermanische-limes.de/news/mein-roemer-entdeckerbuch-der-niedergermanische-limes-im-rheinland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nschimerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2024 12:07:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kennt Ihr die Spuren der römischen Geschichte in Eurer Heimat? Köln, Bonn und Xanten waren einmal römisch und in Haltern haben die Römer ein Lager gebaut. In der Eifel gibt es noch Reste eines Römerkanals für die Wasserversorgung und in vielen Museen findet ihr Münzen, Amphoren, Statuen und Schmuckstücke der Römer. Gemeinsam mit Nicki Nuss [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt Ihr die Spuren der römischen Geschichte in Eurer Heimat? Köln, Bonn und Xanten waren einmal römisch und in Haltern haben die Römer ein Lager gebaut. In der Eifel gibt es noch Reste eines Römerkanals für die Wasserversorgung und in vielen Museen findet ihr Münzen, Amphoren, Statuen und Schmuckstücke der Römer.</p>
<p>Gemeinsam mit Nicki Nuss und seinen Freunden könnt Ihr die Fundplätze am UNESCO-Welterbe „Niedergermanischer Limes“ zwischen Remagen und Kleve erkunden. Aber auch ohne Besuch bei den Fundplätzen könnt Ihr mit dem Römer-Entdeckerbuch eintauchen in die römische Geschichte im Rheinland. Es gibt auch einige Basteltipps: Ihr könnt Nicki Nuss in einen Römer verwandeln oder einen römischen Wachtturm basteln. Oder wollt Ihr spielen wie alte Römerinnen und Römer? Dann werft einen Blick ins Römer-Entdeckerbuch!</p>
<p>Erstellt wurde das Entdeckerbuch von der NRW-Stiftung. Weitere Informationen gibt es hier:</p>
<p><a href="https://www.nrw-entdecken.de/entdeckertouren/entdecke-die-roemer/">https://www.nrw-entdecken.de/entdeckertouren/entdecke-die-roemer/</a></p>
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		<title>Römer vs. Bataver.Die Schlacht von Gelduba</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 12:33:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Die Luft ist erfüllt vom Geschrei, Pferde wiehern, Klingen von Schwertern scheppern aneinander. Der Angriff der Bataver in Gelduba kam für die Römer völlig überraschend. „Die Folge war keine Schlacht, sondern ein Schlachten&#8220;, schildert der römische Historiker Tacitus (58 bis 120) in seinen „Historien&#8220; die dramatische Situation. Zahlreiche Menschen und Pferde sterben an jenem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="Römer vs. Bataver - Die Schlacht von Gelduba" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/V2VUqGWZulA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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<p>Die Luft ist erfüllt vom Geschrei, Pferde wiehern, Klingen von Schwertern scheppern aneinander. Der Angriff der Bataver in Gelduba kam für die Römer völlig überraschend. „Die Folge war keine Schlacht, sondern ein Schlachten&#8220;, schildert der römische Historiker Tacitus (58 bis 120) in seinen „Historien&#8220; die dramatische Situation. Zahlreiche Menschen und Pferde sterben an jenem Herbsttag im Jahr 69 nach Christus bei „Gelduba&#8220;. In historischen Quellen werden solche Kämpfe und Kriegsschlachten zwar häufig beschrieben, doch wo diese wirklich stattgefunden haben, bleibt oft ein Rätsel. Nicht so in Krefeld. Dort haben Archäologen tatsächlich mit Funden und Ausgrabungen eine historisch überlieferte Schlacht nachweisen und durch weitere Erkenntnisse die Schilderungen ergänzen können &#8211; ein seltener Glücksfall. Nun zeigt das Archäologische Museum Krefeld dazu erstmals die Sonderausstellung „Römer versus Bataver. Die Schlacht von Gelduba&#8220;.</p>
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<p><div id="attachment_331" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-331" class="wp-image-331 size-medium" src="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver5_1200-300x169.jpg" alt="Miniaturansicht der Bataverschlacht in Krefeld. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Martin Kramer" width="300" height="169" srcset="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver5_1200-300x169.jpg 300w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver5_1200-1024x576.jpg 1024w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver5_1200-768x432.jpg 768w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver5_1200.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-331" class="wp-caption-text">Miniaturansicht der Bataverschlacht in Krefeld. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Martin Kramer</p></div></p>
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<h3>Nur drei bekannte antike Schlachtfelder in Deutschland</h3>
<p>Wer heute über die schmalen Wirtschaftswege entlang der Äcker und Wiesen in Krefeld-Gellep schlendert, ahnt natürlich nichts mehr von den Ereignissen vor rund 2.000 Jahren. Die Spuren von Gelduba und der Schlacht befinden, beziehungsweise befanden sich im Boden beziehungsweise im Archäologischen Museum Krefeld. In Deutschland konnten nur ganz selten antike Schlachtfelder durch Archäologen nachgewiesen worden: am Harzhorn (Südniedersachsen im Landkreis Northeim), in Kalkriese (Landkreis Osnabrück) und eben in Krefeld. Dort gibt es zudem &#8211; und das ist eine absolute Ausnahme &#8211; eine passende historische Schriftquelle. „Die Schlacht ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal für unser Haus&#8220;, betont Museumsleiter Dr. Boris Burandt. Tacitus (58 bis 120) schildert sehr genau für seine gebildete Leserschaft den Kampfverlauf &#8211; aus rein römischer Sicht. Als Elfjähriger wird er selbst kaum ein Augenzeuge gewesen sein. Ihm wurde jedoch wohl aus „erster Hand&#8220; über das Ereignis berichtet.</p>
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<p><div id="attachment_330" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-330" class="wp-image-330 size-medium" src="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver4_1200-300x169.jpg" alt="Miniaturansicht der Bataverschlacht in Krefeld. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Martin Kramer" width="300" height="169" srcset="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver4_1200-300x169.jpg 300w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver4_1200-1024x576.jpg 1024w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver4_1200-768x432.jpg 768w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver4_1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-330" class="wp-caption-text">Miniaturansicht der Bataverschlacht in Krefeld. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Martin Kramer</p></div></p>
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<h3>Ausstellung gliedert sich in zwei Teile</h3>
<p>„Wir haben eine zweigeteilte Ausstellung&#8220;, sagt Kurator und Stadtarchäologe Dr. Hans-Peter Schletter. Sie beginnt mit einem Erlebnisbereich mit mehreren Miniaturdarstellungen, führt durch einen Tunnel mit einer Schlachtanimation in eine sachlich-wissenschaftliche Betrachtung mit archäologischen Funden. Die Präsentation umrahmen Schattenbilder von römischen Soldaten. Denn: „Wir kennen keine Namen. Wir wissen nicht, was die Menschen vorher oder nach der Schlacht gemacht haben. Wir können keine individuellen Schicksale erfassen, nur schattenhaft das Leid und den Schrecken&#8220;, erklärt Schletter diese fiktionale Momentaufnahme. Und es gehe schon gar nicht um eine Glorifizierung der Römer und einer Schlacht in der Antike, wie es die so genannten Monumental- und Sandalen-Filme aus den 1950er und 1960er-Jahren noch darstellten. Deswegen habe er auch kein Lieblingsexponat in der Ausstellung. „Es sind alles Dinge zum Töten&#8220;, so der Archäologe.</p>
<p><div id="attachment_328" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-328" class="size-medium wp-image-328" src="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver1_1200-300x169.jpg" alt="Schattenbild in der Ausstellung. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Martin Kramer" width="300" height="169" srcset="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver1_1200-300x169.jpg 300w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver1_1200-1024x576.jpg 1024w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver1_1200-768x432.jpg 768w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver1_1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-328" class="wp-caption-text">Schattenbild in der Ausstellung. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Martin Kramer</p></div></p>
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<h3>Mehrere Miniaturansichten von Ereignissen</h3>
<p>Die Geschichte um die Schlacht &#8211; hier nur knapp skizziert &#8211; hat ihren Ursprung in Rom. Mit dem Tod Kaiser Neros im Jahr 68 nach Christus entbrannte eine heftige Auseinandersetzung um seine Nachfolge. Diese innere Unruhe nutzte der Stamm der Bataver aus dem Rheindeltagebiet und mit ihnen verbündete germanische Stämme für eine Rebellion, die als Bataveraufstand bekannt wurde. Hier setzt der erste Teil der Ausstellung in Krefeld an: Ein sieben Meter langes Diorama (Miniaturansicht) zeigt den Ausschnitt eines römischen Trosses plus Armee auf dem Weg an den Niederrhein. „In Wirklichkeit war so ein Tross noch viel länger&#8220;, so Burandt. Weitere Dioramen ermöglichen einen Blick auf ein typisches römisches Feldlager und einen von Tacitus beschriebenen Überfall von Batavern auf ein römisches Versorgungsschiff kurz vor der eigentlichen Schlacht.</p>
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<p><div id="attachment_329" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-329" class="size-medium wp-image-329" src="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver2_1200-300x169.jpg" alt="Miniaturansicht der Bataverschlacht in Krefeld. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Martin Kramer" width="300" height="169" srcset="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver2_1200-300x169.jpg 300w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver2_1200-1024x576.jpg 1024w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver2_1200-768x432.jpg 768w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver2_1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-329" class="wp-caption-text">Miniaturansicht der Bataverschlacht in Krefeld. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Martin Kramer</p></div></p>
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<h3>Animation im Tunnel</h3>
<p>Die Besucherinnen und Besucher betreten solch einen Tunnel und stehen plötzlich inmitten der kämpfenden Parteien. Die Animation benötigt keine blutigen Bilder, um die Dramatik und Heftigkeit der Mann-gegen-Mann-Auseinandersetzung zu überhöhen. Unweit des Rheins trafen 69 nach Christus zwischen 20.000 und 25.000 Soldaten aufeinander. Die Bataver dienten mit vielen Männern in der römischen Armee als Spezialeinheit. Sie waren in allen Kampftechniken bestens ausgebildet. „Das waren keine Germanen in zottligen Fellen, sondern gut ausgebildete und mit römischen Waffen bestückte Soldaten&#8220;, so Schletter. Der germanische Stamm der Bataver siedelte mit seinen 35.000 bis 45.000 Menschen zwischen Rhein und Maas. Sie betrachteten sich selbst als „societas&#8220;, als unabhängige Verbündete Roms, die Römer sie jedoch als Teil ihres Reiches. Trotz einiger Sonderrechte mussten die Bataver Soldaten stellen, von denen zahlreiche nach dem Ende der Dienstzeit auch das römische Bürgerrecht erhielten. Ihr Aufstand begann nach dem Selbstmord von Kaiser Nero im Jahr 68: Die Bataver sollten nun nicht mehr freiwillig, sondern erzwungen Soldaten stellen. Dagegen erhoben sich die Bataver am Rhein. Ihnen schlossen sich etwa 5.500 schon im Dienst befindliche Soldaten an, weil sie unehrenhaft von ihren Aufgaben nach dem Selbstmord des Kaisers entbunden waren. Bei der Bataverschlacht in Gelduba trafen also erprobte römische Soldaten aufeinander.</p>
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<p><div id="attachment_332" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-332" class="size-medium wp-image-332" src="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver6t_1200-300x169.jpg" alt="Animation im Tunnel der Ausstellung. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Martin Kramer" width="300" height="169" srcset="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver6t_1200-300x169.jpg 300w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver6t_1200-1024x576.jpg 1024w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver6t_1200-768x432.jpg 768w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mbl-bataver6t_1200.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-332" class="wp-caption-text">Animation im Tunnel der Ausstellung. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Martin Kramer</p></div></p>
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<h3>Archäologische Funde aus Gellep</h3>
<p>Es schließt sich der wissenschaftliche Bereich an, in dem die archäologischen Erkenntnisse aus den vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen worden sind. Restauratorin Eileen Wolff &#8211; sie konzipierte die Ausstellung mit &#8211; hat unter anderem fünf von über 200 gefundenen Pferdeskeletten aus der Schlacht präpariert. Diverse Schwarz-Weiß-Fotos vermitteln einen guten Eindruck von den unterschiedlichen Grabungen in Krefeld-Gellep. Die Ausstellung endet mit einer archäologischen Sensation: Schletter konnte erstmals in Deutschland die Spuren von zwei Trophaea auf einem antiken Schlachtfeld nachweisen &#8211; in Krefeld. Nur durch einen glücklichen Zufall konnten die römischen Legionäre die Schlacht gegen den germanischen Stamm der Bataver doch noch gewinnen, weil im letzten Augenblick eine römische Verstärkung eintraf. Dort wendete sich die Schlacht, und dort bauten die Römer ihre temporären Siegesdenkmäler auf.</p>
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<p><div id="attachment_333" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-333" class="size-medium wp-image-333" src="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mblbatavergruppe-300x169.jpg" alt="Kurator und Stadtarchäologe Dr. Hans Peter Schletter, Restauratorin Eileen Wolff - sie konzipierte zudem die Ausstellung mit, und Museumsleiter Dr. Boris Burandt (v.l.). Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Dirk Jochmann" width="300" height="169" srcset="https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mblbatavergruppe-300x169.jpg 300w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mblbatavergruppe-1024x576.jpg 1024w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mblbatavergruppe-768x432.jpg 768w, https://der-niedergermanische-limes.de/wp-content/uploads/2024/05/mblbatavergruppe.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-333" class="wp-caption-text">Kurator und Stadtarchäologe Dr. Hans Peter Schletter, Restauratorin Eileen Wolff &#8211; sie konzipierte zudem die Ausstellung mit, und Museumsleiter Dr. Boris Burandt (v.l.). Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Dirk Jochmann</p></div></p>
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<p>Die Ausstellung „Römer versus Bataver. Die Schlacht von Gelduba&#8220; geht bis zum 20. Oktober. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen keinen Eintritt in die Krefelder Museen, Erwachsene zahlen für die Sonderausstellung drei Euro Eintritt. Im Archäologischen Museum Krefeld befinden sich weitere Funde aus dem römischen Kastell und dem Gräberfeld.</p>
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<p>Quelle: <a href="https://www.krefeld.de/de/inhalt/erste-ausstellung-ueber-die-bataverschlacht-in-deutschland">Erste Ausstellung über die Bataverschlacht in Deutschland | Stadt Krefeld</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das UNESCO-Welterbe „Niedergermanische Limes“ auf einen Blick</title>
		<link>https://der-niedergermanische-limes.de/news/das-unesco-welterbe-niedergermanische-limes-auf-einen-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webmaster_modulbuero]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 08:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Slider Startseite]]></category>
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					<description><![CDATA[Was zeichnet das UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Niedergermanischer Limes“ aus? Welche Fundplätze gehören dazu? Wo liegen sie? Was macht sie so besonders? Einen Überblick über die UNESCO-Welterbestätte und ihre 44 Fundplätze in den Niederlanden und Deutschland bietet nun auf 36 Seiten eine handliche Broschüre mit zahlreichen Bildern. Sie steht kostenfrei zum Herunterladen bereit. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was zeichnet das UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Niedergermanischer Limes“ aus? Welche Fundplätze gehören dazu? Wo liegen sie? Was macht sie so besonders? Einen Überblick über die UNESCO-Welterbestätte und ihre 44 Fundplätze in den Niederlanden und Deutschland bietet nun auf 36 Seiten eine handliche Broschüre mit zahlreichen Bildern. Sie steht kostenfrei zum Herunterladen bereit.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2023/05/UNESCO-Welterbe-NGL_Grenzen-des-roemischen-Reichs.pdf" target="_blank" rel="noopener">Zum Download</a></p>
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